Newsletter Juli 2020 - Menschen

Blick nach vorne. Mit wertvollen Ratschlägen und schulischer Unterstützung 

werden Lösungen erschaffen. 

Martin Marolf, Programm Netzwerk 18-25, stellt sich vor.

 

«Mit einem frisch gebrauten Kaffee in der Hand starte ich meinen Morgen in meinen eigenen vier Wänden, um danach meiner Arbeit nachzugehen. Auch konnte ich mich vom Sozialamt ablösen. Das möchte und werde ich in fünf Jahren sagen können. Für dieses Ziel konnte ich schon viele Teilschritte im Netzwerk Grenchen meistern.

 

Für meine persönlichen und schulischen Probleme sah ich selbst keine Lösungen und konnte mich selber zu wenig motivieren, diese anzugehen.  

Durch die Unterstützung und Ratschläge meiner Fachfrau Arbeitsintegration und der Fachleiter*innen fand ich nun wieder meine Motivation und sehe Lösungen für meine Probleme. Sie hatten immer ein offenes Ohr für mich und halfen mir weiter mit Ratschlägen fürs Leben, für die Arbeit und auch für die Freizeit. Mittwochs repetierte ich den Schulstoff in den Bereichen Mathematik, Deutsch und Allgemeinbildung  und bin nun fit für die Berufsschule.  

Durch das Schnuppern als Unterhaltspraktiker konnte ich mich persönlich vorstellen und mich von meiner Glanzseite zeigen. So habe ich mein Praktikum und meine Lehre als Unterhaltspraktiker in Brügg erhalten. Deswegen empfehle ich Stellensuchenden Schnuppereinsätze zu absolvieren, da durch den persönlichen Kontakt die Arbeitgeber sich ein besseres Bild von einer Person machen können.  

Aus Problemen wurden Lösungen. Durch die Unterstützung des Netzwerks Grenchen  kann ich voller Stolz mein Praktikum und meine Lehre beginnen.» 

Newsletter Mai 2020 - Menschen

Cristina Gerber, Leiterin Kaufmännische Praxisfirma Progressio stellt sich vor....

Die Progressio ist seit Februar unter einer neuen Leitung. Wir haben der offenen, dynamischen und reisefreudigen Leiterin, Cristina Gerber, drei Fragen gestellt. Sie hat Erfahrung in fünf verschiedenen Branchen unter anderem Logistik und Bildung.  

Herzlich willkommen, Cristina. Kurz nach deinem Start im Netzwerk spürten wir die Konsequenzen der Corona-Krise. Dies ist ein aussergewöhnlicher Arbeitsbeginn an einem neuen Arbeitsplatz. Wie hast du diese Situation empfunden? 

Durch meine vorherige Tätigkeit als Projektleiterin eines Digitalisierungsprojekts bei der Post bin ich mir Veränderungen und ein schnelllebiges Umfeld gewöhnt.    Jedoch war der Start bei der Progressio definitiv nicht leicht, da im zweiten Monat meiner Einführungszeit die typische Alltagsstruktur durch den Lockdown völlig  wegfiel. Ich bin ein sehr positiver Mensch und versuche immer die Chancen in einer herausfordernden Situation zu erkennen. Dies haben wir auch in der Progressio entsprechend umgesetzt und nutzten die Zeit, um die Organisation weiterzuent-wickeln und an Themen zu arbeiten, für welche die Ressourcen bei normalem Betrieb fehlen.  

 

Was ist dir als Leiterin der Progressio wichtig? 

Für mich ist der schönste Moment, wenn jemand eine Stelle findet und mit viel Freude und gut gerüstet die Progressio verlässt. Dies hinterlässt eine gute Stimmung und Zuversicht bei den temporären Mitarbeitenden. Für mich geht es um die Schaffung von positiven Erlebnissen und den dadurch entstehenden Spirit. Auch in Zukunft wollen wir die temporären Mitarbeitenden professionell auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereiten, sie motivieren und zu persönlichen Höchstleistungen anspornen. Gemeinsam mit den relevanten Interessensgruppen möchte ich das Programm der kaufmännischen Praxisfirma zukunftsorientiert und mutig gestalten, in dem wir neue Ideen testen, daraus lernen und so das Programm kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei ist mir wichtig, dass wir den Kunden – die temporären Mitarbeitenden – mit ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellen.  

 

Ihr habt die Lockdown-Zeit genutzt, um die Progressio weiterzuentwickeln und parallel das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) unterstützt. Wie habt ihr diese Zeit erlebt? 

Ich finde es eine tolle Chance, dass wir das AWA unterstützen durften. Es gab uns die Möglichkeit in der Corona-Zeit sinnvolle Arbeit zu leisten. Als wir die hohen Stapel von Kurzarbeitsgesuchen vor Ort sahen, wurde uns die Notwendigkeit unserer Hilfe nochmals bewusster. Das ganze Progressio-Team half sehr gerne mit, wodurch der Teamzusammenhalt verstärkt wurde und die Solidarität im Mittelpunkt stand. Auch die engere Zusammenarbeit mit dem AWA empfanden wir als sehr berei-chernd.  

 

Vielen Dank für dieses interessante Gespräch, Cristina.