Newsletter Oktober 2020 - Trends

Das Leben ist wie Fahrrad fahren.

Man muss in Bewegung bleiben,

um die Balance zu halten.“

Albert Einstein (1879 - 1955),

deutscher Physiker

Nicht dieses Zitat lag unserem neuen Konzept für das Programm 18 – 25 zugrunde – allerdings trifft es den Nagel auf den Kopf! 

Jeden zweiten Mittwoch finden sich die jungen Erwachsenen des Programms zusam-men. Begleitet von zwei Fachpersonen gestalten sie einen «bewegten» Nachmittag. Die jungen Erwachsenen helfen bei der Planung der Aktivität mit. Dies erhöht die Moti-vation dabei zu sein.  

Spiel + Sport und Natur oder auch Ausflüge zur Inspiration für das Berufs- und Alltags-leben - im Zentrum steht der Ausgleich zum Schul- und Arbeitsalltag. «Netzwerk be-wegt» fördert die jungen Erwachsenen besonders in ihrer Selbständigkeit und in den Sozialkompetenzen. Wir legen Wert auf die Gruppenaktivitäten, die Mitgestaltung und das spielerische Lernen. 

Auch in unserem Programm Netzwerk Plus setzen wir auf Bewegung. Dies wirkt aus-gleichend auf die temporären Mitarbeitenden, schult die Körperwahrnehmung und stärkt das Selbstbewusstsein. 

Zurzeit sind verschiedene Projekte in Arbeit, wie wir die Ressourcen unserer tempo-rären Mitarbeitenden auf unkonventionelle Art stärken und fördern können.

Nur wer in Bewegung bleibt, hält die Balance, ob im Leben oder im Beruf.  

Newsletter August 2020 - Trends

„Uns ist es wichtig, eine praxisnahe Arbeitsumgebung zu gewährleisten, daher 

setzen wir die Digitalisierung konsequent um und agieren grösstenteils papier-los.“ 

 

Dieser Satz steht im Arbeitszeugnis, das wir für unsere temporären Mitarbeitenden am Ende ihres Einsatzes in der kaufmännischen Praxisfirma Progressio ausstellen.

In der Tat haben wir die Corona-Zwangspause dazu genutzt, unsere Abläufe und Pro-zesse zu modernisieren, sprich zu digitalisieren.

Die Idee des «papierlosen Büros» hegten wir allerdings schon über ein Jahr. Besonders aus ökologischen Gründen, aber nicht nur. Es geht auch darum, näher am 1. Arbeits-markt zu sein. Papierlos bedeutet nicht nur, nichts mehr zu drucken, sondern verlangt andere Kompetenzen der temporären Mitarbeitenden. Der sichere Umgang mit dem Computer ist jetzt noch wichtiger. Die Verantwortung jener Person, die sich um den Posteingang kümmert, ist enorm gestiegen. Früher war diese Aufgabe lediglich Mail-anhänge drucken und ins Fächli legen. Heute muss jede Nachricht geprüft und die Dateien am richtigen Ort und unter dem entsprechenden Dateinamen ablegt werden. Dies verlangt mehr Kenntnisse der Abteilungsabläufe und vernetztes Denken.

Damit papierloses Arbeiten möglich wurde, mussten wir die Infrastruktur aufrüsten. An jedem Arbeitsplatz stehen jetzt zwei Bildschirme, wie es in vielen Büros in der Praxis schon lange üblich ist. Das ist ein zusätzlicher Mehrwert für unsere temporären Mit-arbeitenden.

Im Schnitt verbrauchte die Progressio pro Monat 10 000 Blatt A4-Kopierpapier. Die letzte Büromaterialbestellung von 4 Schachteln wurde im Februar 2020 gemacht. Diese stehen noch ungeöffnet im Regal...

Interessant die Reaktion einer Person, welche vor dem Lockdown und jetzt wieder in der Progressio ist: «Es wurde auch langsam Zeit!»

 

Newsletter Juli 2020 - Trends

Die «neue Normalität» – wir leben sie.  

Für unsere Arbeit bedeutet dies: «Physical distancing» im Alltag. Alle unsere Programme richten sich danach. Wo dies nicht möglich ist, werden Masken getragen, z. B. bei ge-meinsamen Autofahrten für Auslieferungen. 

 

Aber was heisst das für die Stellensuche? Vermehrt werden Vorstellungsgespräche nun auf Distanz geführt, mittels Zoom, Teams, Skype oder zeitversetzten Video-Interviews. Eine für die Stellensuchenden neue Form des Bewerbens, die häufig als unangenehm empfunden wird. Weshalb ist das so? 

 

Einerseits sind wir von der Technologie abhängig: Funktioniert die Internetverbind-ung? Welche Zusatzausrüstung brauche ich? Andererseits stellt sich die Frage: Wie präsentiere ich mich vor dem Bildschirm, damit ich mich wohl und selbstbewusst fühle? Worauf muss ich achten?  

 

In Workshops trainieren wir die ungewohnte Situation. Die Stellensuchenden erarbeiten ihr eigenes Drehbuch für ihre Präsentation.  Wir geben helfende Regieanweis-ungen. Do’s and dont’s sind auch Bestandteil. Was darf im Hintergrund zu sehen sein und was besser nicht? Woher sollte das Licht kommen, damit nicht nur eine schwarze Silhouette sichtbar ist? Die Videos werden ausgewertet. Durch wiederholtes Auf-nehmen lernen die temporären Mitarbeitenden, wie sie am besten wirken und ge-wöhnen sich an ihr Erscheinungsbild.  

 

Es ist unser Auftrag, die temporären Mitarbeitenden fit für die «neue Normalität» zu machen. Wir aktivieren Qualitäten! 

Newsletter Mai 2020 - Trends

Wir sind wieder für Sie da! Nach dem Lockdown unterstützen und begleiten wir wieder Menschen in der Arbeitsmarktintegration.

Hauptsächlich im Home-Office erarbeiteten wir in den letzten Wochen Konzepte mit dem Ziel: Wiederaufnahme unserer Programme.

Bestehende Prozesse wurden überarbeitet, verbessert oder ganz neu gestaltet. Beachten Sie dazu zum Beispiel das neue Programm Netzwerk 18-25.

Neben strategischen Überlegungen befassten wir uns ausführlich mit der grossen Frage «Wie stellen wir sicher, dass wir alle gesund bleiben?».

Daraus ergab sich ein umfangreiches Schutzkonzept, das vom Kanton Solothurn abgesegnet wurde. Alle temporären Mitarbeitenden und Kurs-Teilnehmende werden am ersten Tag ausführlich geschult:

  • Händewaschen beim Eintreffen

  • regelmässiges Desinfizieren der Arbeitsmaterialien

  • usw.
     

Alle erhalten zusätzlich ein Merkblatt mit den wichtigsten Schutzmassnahmen.

Unsere Abteilung Gebäudeunterhalt stellt die Reinigung aller öffentlichen Oberflächen sicher (Türklinken, Lavabos usw.). Zudem gilt: Abstand halten, Abstand halten, Abstand halten! Dazu wurde zum Beispiel in der Kaufmännischen Praxisfirma Progressio jeder zweite Arbeitsplatz entfernt, und es wird im Moment nur mit der halben möglichen Belegschaft gefahren.

Bodenmarkierungen und Beschilderungen weisen auf den 2 Meter-Abstand hin. Auch stellen wir Schutzmasken zur Verfügung, für Personen, die diese tragen möchten.

Wir sind gewappnet und freuen uns, dass wieder Leben ins Netzwerk Grenchen kommt!

Schutzkonzept des Netzwerks Grenchen

Merkblatt

netzwerk grenchen, kapellstrasse 26, 2540 grenchen / tel: 032 513 65 00